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Parkett im Fokus

Bei einer Parkettrenovierung muss der Boden geschliffen werden um alte Pflegebestände von Öl oder Lack und Abnutzungsspuren oder Flecken zu beseitigen. So kann das Parkett erneuert werden und es sieht nach der Oberflächenbehandlung wieder aus wie neu.

Parkett und Dielenboden sind zudem die einzigen Böden, die komplett renoviert werden können. Wie oft ein solcher Boden abgeschliffen werden kann hängt von seiner Echtholz-Stärke ab.
Bei einer Renovierung verliert der Boden etwa 0,5 mm seiner Nutzschicht.

Unser Vorgehen für eine Parkett Versiegelung

1. Reinigen:
Das Parkett muss sauber und trocken sein. Deswegen sollte es vorher gereinigt werden. Zuerst muss der konzentrierte Intensivreiniger mit warmen Wasser im Verhältnis 1:40 verdünnt werden.
Bei lackierten Oberflächen sogar 1:10. Dann wird mit einem Mop feucht gewischt. Sollte starker Schmutz nicht einfach beim Wischen entfernt werden können, kann dieser mit einem Pad und etwas Reinigungslösung extra behandelt werden.
Nach der Reinigung muss der Boden nur noch trocknen.

2. Abschleifen:
Vor der Versiegelung muss es zudem geschliffen werden. Dabei wird in drei Schritten vorgegangen. Zuerst wird der Boden mit grobkörnigem Schleifpapier behandelt, aber nur, wenn er nicht neu ist. Danach wird ein mittelfeines und daraufhin ein feines Schleifpapier verwendet. Nach der Behandlung sollte der Boden gesaugt werden um die Schleifreste zu entfernen. Möchte man eine große Fläche behandelt, sollte man auf jeden Fall eine Parkettschleifmaschine benutzen. So kann man enorm viel Zeit sparen. Schwer erreichbare Stellen (z.B. unter Heizungen) können mit kleineren Maschinen oder per Hand geschliffen werden.

3. Versiegeln:
Für die Versiegelung kann ein wasserbasierter Lack verwendet werden. Dieser lässt sich sowohl streichen, als auch rollen. Zuerst wird der Boden grundiert.
Dafür kann eine Walze verwendet werden. Aufgetragen wird die Grundierung quer zum Lichteinfall. Gerollt wird dann wieder mit dem Lichteinfall. Wenn nicht zu viel Grundierung auf einmal aufgetragen wird, kann eine Pfützenbildung vermieden werden, die sich sonst negativ auf die Qualität der Versiegelung auswirken würde. Nach ein paar Stunden kann der Boden erstmalig lackiert werden. Die Wartezeit ist herstellerabhängig. Der Lack soll in der gleichen Weise wie die Grundierung aufgetragen werden. Nach diesem Schritt muss der Boden wieder geschliffen werden, da durch das Aufstellen der Fasern eine rauhe Oberfläche entsteht. Je sorgfältiger geschliffen wird, desto glatter wird nachher der Holzboden. Um die Obefläche nicht wund zu schleifen, muss die Tellerschleifmaschine immer in Bewegung sein. Danach wird ein zweites Mal lackiert. Erst nach 12 Stunden kann der Boden wieder betreten werden. Richtig ausgehärtet ist er aber erst nach 7 bis 10 Tagen.

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